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<pre>Zwar hatten sich die jüngsten Heimspiele der Borussia gegen Bremen (2:2) und Hoffenheim (3:3) zu Fußballspielen mit einem enormen Unterhaltungswert entwickelt; solche Leckerbissen stellten in den vergangenen Monaten aber bedauerlicherweise nicht den Normalfall dar.  <p> Auch in der Gesamtbilanz haben die Hessen nach 88 Bundesliga-Duellen mit 34 Siegen knapp die Nase vorn (25 Unentschieden, 29 Niederlagen).  <p>  Darüber hinaus kann mit einem Erfolg auch die Position für eine Teilnahme an der nächsten Champions League gefestigt werden. <p> Dabei bleibt freilich einzuschränken, dass vor allem die Auswärtsbilanz vom aktuellen Höhenflug der Mannschaft profitiert: Im heimischen Schwarzwald-Stadion wird von den Spielern schon seit etlichen Monaten in beeindruckender Manier Widerstand geleistet. <p>  Mindestens ebenso sehnt man allerdings auch in Leverkusen nach der dankbar in Anspruch genommenen Verschnaufpause das Comeback der einen oder anderen Stammkraft herbei; der Ausfall etlicher Spieler hatte den Bayer-Kader zuletzt auf eine kaum noch erträgliche Größe geschrumpft.  </pre>


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<pre>Da gegen die Sachsen offensichtlich kein Kraut gewachsen war, sollten sich die 98er aber schnell über die Niederlage hinweg getröstet haben; zumal die Aussichten in den nächsten Heimspielen gegen Ingolstadt und Hamburg sehr viel besser stehen dürften, etwas für das Saisonziel Klassenerhalt zu tun.  <p> Derweil beim BVB jedoch unter anderem der amtierende Torschützenkönig für eine sachgemäße Verwendung der Hochkaräter bürgt, liegt bei Bayer diesbezüglich Entscheidendes im Argen — weshalb sich die Werkself bislang mit vergleichsweise bescheidenen 15 Treffern begnügen muss.  <p>  Hatte gegen die Geißböcke lediglich die Chancenverwertung zu wünschen übriggelassen, warf die Mannschaft zunächst auch beim FC Augsburg ihr enormes offensives Potential in den Ring; abermals kam der Auftritt der Fohlen in dieser Phase einer überzeugenden Werbung für den Fußball gleich. <p> Wenn von Krisenklubs die Rede ist, darf der Name HSV natürlich nicht fehlen. Nachdem der Auftakt zur neuen Bundesliga-Saison gründlich danebengegangen ist, stehen die Zeichen beim Bundesliga-Dino auch in dieser Saison wieder auf Sturm. <p>  Zum einen, da Leipzig in der Heimtabelle auf Rang 2 steht (6 Siege, 2 Remis und eine Niederlage aus den bisherigen neun Heimspielen) und andererseits, da der HSV die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft der Bundesliga ist.  </pre> 


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<pre> In den Jahren davor waren Auswärtssiege eher die Ausnahme gewesen. Zwischen 2012 und 2016 war in fünf Begegnungen der beiden Teams keiner der jeweiligen Auswärtsmannschaft auch nur ein Tor gelungen.  <p> Wie eng es aktuell in der Bundesliga zugeht, zeigt das Beispiel Mainz 05. In der Tabelle liegen die Nullfünfer auf Rang13 und haben nur vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Andererseits fehlen den Mainzern nur fünf Punkte auf Rang 6 und damit auf die Europa League.  <p>  Gegen die seit Monaten der streng minimalistischen Lehre verpflichteten Hertha sollte deshalb sicherlich eher nicht mit allzu viel Bewegung in den Strafräumen zu rechnen sein — weshalb es nach unserer Prognose am 29. Spieltag nur zu einem Remis der torärmsten Sorte reichen wird. <p>  Allerdings war auch die Chancenverwertung alles andere als perfekt — allein in Durchgang eins vergaben die Leipziger gegen überforderte Hannoveraner drei bis vier hochkarätige Einschussmöglichkeiten. <p>  Nach der Länderspielpause melde ich mich frisch gestärkt mit meinen bewährten Kombi-Tipps zum 8. Spieltag der Bundesliga zurück.  </pre>


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<pre> Angesichts des ungleich schwungvolleren Auftritts in Köln wirkte es deshalb aber auch leicht paradox, dass der schmeichelhafte Sieg schon beim nächsten Versuch an den Gegner ging: eine vermeintliche Ungerechtigkeit, die das gesamte Hamburger Personal mit etwas zu dick aufgetragener Fassungslosigkeit zur Kenntnis nahm.  <p> Zu diesen Brocken ist zweifelsohne auch der Liga-Neuling aus Leipzig zu zählen, der es vor heimischer Kulisse auf eine nahezu perfekte Ausbeute bringt: Im Zentralstadion heimsten die Rasenballer starke 19 von 21 möglichen Punkten ein.   <p> Gegen die Schwaben dürfte es den Angriff nun obendrein beflügeln, dass Stindl seine Gelbsperre „erfolgreich“ abgesessen hat; gegen die gut sortierten Fuggerstädter hatte der Hannover-Import seinem Team trotz der dennoch erzielten zwei Buden sichtlich gefehlt. <p>  Zudem bietet sich an diesem Spieltag für Ingolstadt die ganz große Chance, den Anschluss an das rettende Ufer herzustellen.  <p> Die Niedersachsen stecken in einer handfesten Krise und sind auswärts noch sieglos. Die Mannschaft von Andre Breitenreiter will es jedoch der Fortuna gleichtun und einen Sieg gegen den SCF feiern.  </pre>


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<pre> Allerdings geht man in Bremen inzwischen davon aus, selbst Ausfälle wie diese verkraften zu können, denn, so Kapitän Junuzovic: „Die Mannschaft steht auf dem Platz kompakt zusammen und alle unterstützen sich – auf und neben dem Platz. Wir können so auch Ausfälle von wichtigen Spielern kompensieren.“ Die letzten Ergebnisse scheinen dies jedenfalls zu bezeugen.  <p> Trotzdem sind es die Königsblauen, die von den Bookies die leicht niedrigeren Sieg-Quoten erhalten haben.  <p>  Und das Ende der Fahnenstange sei damit nach eigenem Bekunden noch lange nicht erreicht. Stattdessen werde man mit jedem Spiel leistungsfähiger, wie Trainer Ralph Hasenhüttl betont. <p>  Da dies bislang nicht gelingen will, droht die Entlassung von Roger Schmidt völlig folgenlos zu bleiben. Nach monatelangem vergeblichen Ringen dürfte schließlich eher nicht mehr damit zu rechnen sein, dass Leverkusen plötzlich mit rein spielerischen Mitteln die Kurve kriegt.  <p> Die auswärtige Ladehemmung kann freilich aber nur einen ersten kleinen Erklärungsansatz liefern, weshalb das jüngste Spiel im Breisgau gar mit einer peinlichen 0:3-Pleite in die Hose ging.  </pre>


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<address>Apache/2.4.68 (Debian) Server at wct.su Port 443</address>
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